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Art

REFLEXIONEN³

Ein sechseckiges Gewächshaus wurde anstelle von Glas mit ESG Chromspiegel (innen und außen) versehen und aufgebaut. Die 12 Dachpaneele bekamen zusätzlich eingefügte Spiegelstreifen (7x1200mm) um den Effekt zu vergrößern.

Durch die Spiegelungen entstehen drei unterschiedliche Reflexionen. Zum einen spiegelt sich die Außenwelt/Umgebung in den Scheiben des Gewächshauses, zum anderen die Innenwelt d.h. Betrachter*innen haben die Möglichkeit das Gewächshaus zu betreten, sich zu setzen oder zu legen. Die Spiegelung der Person selbst im Innenraum ist die zweite Reflexion. Die dritte, die mentale Reflexion: Erfahren einer ungewöhnlicher Raumsituation, das Bewusstsein z.B. mit Blick nach außen bei geöffneter Tür, sich Zeit nehmen zum Sammeln der Gedanken, Reflektieren oder gar Meditieren.

 

 

 

 

SUPPORTED by
• Vitavia • Flachglas Markenkreis • Pilkington •  Glas Strack • Kunstkontor Nürnberg • Moni Kultur • Ben Wiesler • Silo No. 9 • Marcel Fluck • Emily Paul •

 

Haarsträubend

Beteiligung an der Plakataktion zum Erhalt des Museums Frauenkultur Regional - International im Marstall Schloss Burgfarrnbach

 

Graffiti

Ein Thema welches mich schon seit längerer Zeit beschäftigt (obwohl ich meistens mit Glas arbeite) ist das Thema GRAFFITI: In der öffentlichen Wahrnehmung meist als eine Form von Vandalismus betrachtet, mittlerweile jedoch zu einer anerkannten Kunstform etabliert.

 

Joseph Kyselak, 1799-1831 gilt als erster Tagger, also jemand der „nur“ seinen Namenszug KYSELAK an den schier unmöglichsten oder besser gesagt schwer erreichbaren Orten in Europa hundertfach in Großbuchstaben hinterließ. Harald Naegeli, der ‚Sprayer von Zürich‘, platzierte seine Strichfiguren auf Wände in diversen Großstädten. Wegen seines Graffitis wurde er 1981 zu neun Monaten Haft und 206.000 Franken Strafe verurteilt. Banksy, weltweit bekannt geworden durch seine Schablonengraffitis, welche derzeit bei Galerien Höchstbeträge erreichen, sind nur drei Beispiele aus der Graffitiszene. Frauen sind diesem Bereich eher weniger vertreten, Lady Pink war eine der ersten namhaften Graffitikünstlerinnen in New York.

 

Ein Graffiti ist meist von nicht allzu langer Lebensdauer: es wird bewundert, geliebt und gehasst, wird verändert, überklebt, übersprüht, wächst, „lebt“ und irgendwann wird es entfernt. Und das wäre in diesem Falle einfach zu schade. Denn der hier gezeigte vergrößerte Ausschnitt eines Graffitis stammt aus dem Londoner Stadtteil Shoreditch, war unscheinbares Detail, bringt jedoch durch seinen humorvollen, wie ich finde fast schon philosophischen Hintersinn und dem „braven“ THANK YOU wunderbaren Sinn ins Straßenleben:

„Please, wait here until you are useful-thank you“

 

Aus der Fotograffitiserie Paris-London-Nürnberg (2012-2016), UV-Direktdruck auf Acrylglas 5mm, Abm. 40x40 cm

 

Paris - London

 

Glas

1."Rays of Aiptasia"

Inspiriert von den Korallenwelten - speziell den Seeanemonen, entstand diese filigrane Arbeit. Über 100 tentakelgleichen Arme der Aiptasia (auf Deutsch Glasrose) wurden aus klarem Brosilikatglas am Gas-Sauerstoffbrenner nachgebildet und auf einem handgezogenen Silberdraht aufgereiht. Die gläsernen Arme umschmiegen sanft den Hals des Modells und berühren die Haut nur punktuell, so entsteht der Eindruck des Auf- und Abschwingens der feinen Fangarme der Aiptasia unter Wasser.

2. "La Faim Du Monde"

3. "split and torn"

4. "Corona aussitzen!"